Land- und Forstwirtschaft:
 
Hinweis auf den rechtskräftigen Gefahrenzonenplan - Ausführungen siehe Punkt Gewässer, Wildbachverbauung
 

a) Luftmessungen

Die Forstverwaltung Paltenstein verfügt über eine eigene Einrichtung zur "integralen Messung" der Luft.

Mit dieser Einrichtung konnten durch Luftverschmutzungen entstandene Schäden im Forst nachgewiesen werden (VMAG Werk Trieben, Entschädigungszahlen an Waldbesitzer).

Weiters liegen bei der Bezirkshauptmannschaft Liezen Ergebnisse durchgeführter Nadelproben auf. Am Standort Treglwang sind mehrere Nadelprobebäume verzeichnet (Bioindikatoren-Netz).

 

b) Biobetriebe

Organisch biologisch arbeitende Betriebe sind in Treglwang vorhanden.


Kennzeichen: Verzicht auf Kunstdünger mit der Auflage tiergerechter Haltung.

 

c) Forstwirtschaft

Schutz- und Bannwälder:

Im Bereich der Ortsgemeinde Treglwang sind behördlich anerkannte, ausgewiesene Bannwälder vorhanden.

Darüber hinaus sind Schutzwälder in ihrer spezifischen Form bezogen auf die Höhenlage und ihre Funktion vorhanden, wobei jedoch eine behördliche Feststellung derzeit noch fehlt.

Die Bedeutung einer fachgerechten Bepflanzung und Betreuung der Kultur ist unter anderem aus Sicherheitsgründen im Nahbereich der Wildbäche erforderlich (siehe Punkt Gewässer, Wildbachverbauung).

Die örtlichen Holztransporte erfolgen von den privaten Forststraßen über Gemeindewege zur Autobahn oder Bundesstraße.

Der Bahntransport ist derzeit unbedeutend, jedoch durch das vorhandene Verladegleis jederzeit möglich.

 

d) Landwirtschaft

Treglwang ist von land- und forstwirtschaftlichen Betrieben im Voll- und Nebenerwerb geprägt.

Auf die Aufrechterhaltung einer umweltgerechten Situation wird besonders gedrängt und geachtet.

Auf die Tätigkeit der Landwirte als "Landschaftspfleger", in vielen Gemeinden eigens dafür bezahlt, wird hingewiesen.

Die aktuelle Gemeindesumme der Viehzählung kann im Downloadbereich abgerufen werden.

 

e) Betriebsbereiche

Organisch biologische Betriebe, w. o.

Freilandhühnerhaltung:
In einem landwirtschaftlichen Betrieb der Katastralgemeinde Furth werden seit 1995 etwa 1.000 Stück Hühner in der Form "Freilandhaltung" betreut (Biobetrieb).

Kälbermast und Export:
Die aus dem eigenen Betrieb aufgezogenen Kälber werden zum Teil exportiert oder zur Zucht weiterverwendet.
Eine größere Anzahl an Mastochsen befinden sich in einem Betrieb in der Ortschaft Furth.

Schafhaltung:
Die Schafhaltung zur Beweidung der Hangflächen, zur Fleisch- und Wollproduktion erlangt nach dem EU-Beitritt sicherlich (wieder) einen neuen Stellenwert, die weitere Entwicklung ist aber vorerst nicht vorhersehbar.

Alpung:
Zu den vorhandenen Hochalmen werden jährlich im Sommer Kälber und Jungtiere zur Beweidung aufgetrieben. Grundlage der Nahrung bilden noch vorhandene (seltene) Gräser von besonderer Qualität.

Bienenzucht:
Diese erfolgt sowohl in landwirtschaftlich als auch in privat geführten Imkereien.
Der Bestand der Bienenvölker ist neben den baulich vorhandenen Störungen durch die Varroa-Milbe stark gefährdet.
Die vereinsrechtliche Anschrift der ansässigen Imker ist über den Imkerverein Gaishorn/Treglwang gegeben.

Hausbrand:
In der Gemeinde Treglwang sind etwa 23 genehmigte Anlagen zur Erzeugung von Alkohol = Schnaps (in landwirtschaftlichen und privaten Haushalten) eingerichtet.
Sie werden als "Abfindungsbrenner", "Hausbrenner" oder als "Stoffbesitzer und Hausbrenner ohne eigenes Brenngerät" geführt.

Urlaub am Bauernhof:
Die Vermietung von Gästezimmern (zum Teil mit Komfortzimmer ausgestattet) ist als Zusatzeinkommen sehr wichtig.

   
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