| Die Geschicht der Gemeinde Treglwang | ||
| Das Wappen | ||
| Die Steiermärkische Landesregierung hat gemäß § 4
Abs. 1 der Gemeindeordnung 1959, LGBl. Nr. 41, in der Fassung des Gesetzes
vom 21. März 1962, LGBl. Nr. 88, des Gesetzes vom 27. Oktober 1964,
LGBl. Nr. 30/1965, und des Gesetzes vom 27. Jänner 1965, LGBl. Nr.
83, mit Beschluß vom 13. Dezember 1965 der im politischen Bezirk Liezen
gelegenen Gemeinde Treglwang mit Wirkung vom
1. Jänner 1966 das Recht zur Führung des bildlich dargestellte
Gemeindewappens verliehen. |
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| Beschreibung des Wappens In einem vom Silber und Grün schräglinks geteilten Schild gehen farbengewechselt aus der Teilungslinie oben eine Fichte und ein in einem silbernen Brunnentrog fallender Wasserstrahl hervor. Graz, am 13. Dezember 1965 |
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| Link zur Urkunde (bitte auf die Lupe klicken) | ||
| Traglbanch - wie es 1265 erstmals urkundlich erwähnt wurde - bietet einen wertvollen Lebensraum, umgeben von einem Stück unberührter Natur - ein Aufenthalt in dieser ländlichen Idylle hat sich immer gelohnt. | ||
| Bürgermeister der Gemeinde Treglwang: | ||
| 1848 - 1860 Thomas Rainer 1939 - 1945 Peter Gotschacher |
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| Der Ortsname Treglwang | ||
| Wenn die Sumpfgeister in hellen Mondnächten zusammen
kamen, erzählten sie einander allerlei Geschichten, damit sie dann,
wenn sie wieder alleine waren, die Einsamkeit leichter ertrügen.
Einmal machten sie untereinander aus, daß jeder in der Einsamkeit an Geschichten, Sagen und Erzählungen denke, um sie bei der nächsten Zusammenkunft zum Besten zu geben und so für abwechslungsreiche Unterhaltung zu sorgen. "Ja, das ist recht", mischte sich ein munterer Sumpfgeist ein, "es muß ja nicht ein Kunstwerk sein, das der Erzählende zum Besten gibt, man erzählt einfach was man erlebt hat oder man eben weiß. Ich komme aus Treglwang. Ich meine, der Name dieses Ortes stammt daher, daß nach dem Ablaufen der Paltenseen der höchstgelegene Sumpfboden zuerst trocken wurde. Er hatte offenbar die Form eines Troges, dessen geneigte Seitenwände sich bald begrasten. So ist wahrscheinlich Treglwang zu seinem Namen gekommen." "Aber die Leute im Ort erzählen eine andere Entstehungsart dieses Otrsnamens. Wenn es euch nicht langweilt, erzähle ich es euch. Hört gut zu!" "Vor alten Zeiten war Treglwang nur ein Weiler mit vier Gehöften, der noch keinen eigenen Namen besaß. Da bemühten sich die Bauern, den Ort zu benennen. Als sie zu diesem Zwecke beisammensaßen, schlugen sie diesen und jenen Namen vor, doch keiner passte ihnen, nicht weil die vorgeschlagenen Namen schlecht gewesen wären, sondern weil die zwei reichsten Bauern gerade die von ihnen empfohlenen Namen durchsetzen wollten. So stritten sie einige Jahre, ohne daß sie zu einer Einigung gelangten. Da kam eines Tages der Landesfürst mit seinem Gefolge in den Weiler geritten und hörte von dem Streit um die Namensgebung. Die Bauern baten ihn, er möge den Streit beenden, in dem er dem Orte einfach einen Namen gebe. Dieser fragte die zwei reichsten Bauern, wie sie heißen. "Trögl" sagte der eine und "Wang" der andere. Da sagte der Landesfürst: "Nichts ist leichter als diesen Streit zu beenden. Ihr beide sollt recht behalten. Der Ort soll TREGLWANG heißen." Und so heißt er auch noch heute. |
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| Almabtrieb in Treglwang | ||
| Treglwang, die kleine Gebirgsgemeinde im Paltentale, hoch oben nahe dem Schoberpass im Obersteirischen, feierte alljährlich am Leihkaufsonntag oder Rosenkranzsonntag seinen berühmten Almabtrieb. Der Herr der Herde, der gewaltige Stier, bekam den "Grössing" (geschmücktes Nadelbäumchen) auf den Kopf. Vorne am Kopf trugen Stier und Kühe auch noch den Hirnfleck in Herz- oder Dreiecksform, um den Hals einen Kranz. Ein großes Preisjodeln in Treglwang und abends der Schwoagerinnen-(Sennerinnen-)Tanz beschlossen diesen alten Brauch. |
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